RUMÄNIEN

Shownotes

In der 16. Episode reisen wir nach Rumänien und machen eine große Rundreise durch dieses oft übersehene Reiseland.

Wir sehen Bukarest und Siebenbürgens Städte Kronstadt/Brasov und Hermannstadt/Sibiu – die als die schönste Stadt Siebenbürgens gilt. Weiter geht es zu den mittelalterlichen Wehrkirchen Siebenbürgens, die von einer Zeit erzählen, als sich ein ganzes Dorf in die rettende Kirchenburg flüchtete und dort wochenlangen Belagerungen der Osmanen und Tataren standhalten konnte. Von Siebenbürgen geht es in die Region Maramures in den Karparten, wo wir die typischen Holzkirchen aus dem 16./ 17. Jahrhundert besuchen und die reichverzierten Eingangstore bewundern.

Wir lassen uns von den der orthodoxen Moldauklöster mit den farbkräftigen Fresken verzaubern und spazieren auch über den „Fröhlichen Friedhof“ deren reichverzierte bunte Holzkreuze Episoden aus dem Leben der Verstorbenen erzählen.

Diesmal spricht Robert Seeger mit Leo Neumayer, er studierte Germanistik und Theologie.

Auch du wirst Feuer & Flamme sein für die Highlights aus Rumänien: Bukarest, Brasov/Kronstadt, die Kirchenburg von Tartlau, die angebliche Residenz von Graf Dracula in Bran, die besterhaltene mittelalterliche Stadt Sighisoara/Schäßburg, den Bischofsitz Biertan/Birthälm, Sibiu/Hermannstadt, Ausflug Neppendorf - Hilfsprojekt Elijah - Ausflug Moldaukloster Humor

Links mit Infos: https://shorturl.at/TdWAt

Spezialitätentipp: Polenta in allen Varianten Sarmale: Krautrouladen Rumänien ist sowohl ein Bier- als auch ein Wein-Land. Aber als Nationalgetränk gilt wohl der berühmte hochprozentige Țuică.

Produziert von DAS POD (https://daspod.at)) Idee & Konzept: Agentur für Kommunikationskunst (https://kommunikationskunst.at))

Diesmal mit dabei: Mag. Robert Seeger als Host: Speaker, Kunsthistoriker und Reise-Enthusiast Mag. Leo Neumayer, er studierte Germanistik und Theologie und ist langjähriger Reiseleiter bei Kneissl Touristik.

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Transkript anzeigen

00:00:01: Feuer und Flamme.

00:00:02: Der Reisepodcast von Kneißeltouristik.

00:00:08: Leo, warum bist du Feuer-und-Flamme für Rumänien?

00:00:14: Weil für mich Rumänen schon lange ein Reiseziehen war das ich kennenlernen wollte Und jetzt bin ich seit mehr als dreißig, fünfundreißige Jahren jedes Jahr ein bis drei Mal dort und wenn ich fünf mal dorthin fahren müsste wird es mir auch passen.

00:00:32: Grüß Gott und herzlich willkommen bei Feuer & Flamme, dem Reisepodcast von Gneiseltouristik.

00:00:39: Und alle vierzehn Tage nehmen wir euch hier mit auf eine ganz konkrete Reise aus dem aktuellen Gneiselkatalog immer begleitet von erfahrenen Reiseleitern mit ihren persönlichen Geschichten, mit diesem ganz besonderen Hintergrundwissen vom Menschen die zwei drei vier mal im Jahr dorthin fahren und genau die Details kennen, die man sonst auch nirgends lesen oder erfahren könnte.

00:01:07: Wir sind angelangt bei bereits Episode sechzehn und freue mich – ich freue mir auf jede Episode, auf diese freue ich mich ganz besonders weil das Land in das wir heute fahren steht schon ganz lange auf meiner Wunschliste!

00:01:21: Muske ich stehen?

00:01:21: Ich war noch nie dort aber es steht seit vielen Jahren ganz oben auf meiner wunschliste ist ja nicht weit weg von Österreich.

00:01:28: diesmal geht es nach Rumänien, von Bucharests, Siebenbürgen.

00:01:34: All diese tollen Ziele Geschichte, Religion, Architektur, Törfer, Dörfer Kirchen, Burgen Landschaftlich Vielfalt all das werden wir heute besprechen.

00:01:45: auch das Essen wird eine Rolle spielen wie ihr ja schon wisst beim Kneißel-Podcast.

00:01:50: Ich bin Robert Seger euer Host Euer Reiseleiter in diesem Podcast aber Natürlich mache ich auch die Rumänienreise nicht alleine, sondern habe mir wirklich einen absoluten Rumänian-Experten zu mir ins Podcaststudio in Wien geholt.

00:02:06: Herzlich willkommen Magisto Leo Neumeierst, Germanist, Theologe und schon ja sehr lange auch Reiselalter bei Kneißl Leo in Rumänien, da trifft sich ja Geschichte, Religion, Volkskultur diese verschiedenen auch kulturellen Schichten aufeinander.

00:02:27: Das ist ja eine Reise die dich als Theologe oder aus Germanist auch hellhörig machen oder wo dein Herz ja sofort höher schlagen müsste, oder?

00:02:37: Rumänen is wirklich ein findfändiges Reiserland!

00:02:41: Findfindigen jeder hin sich geografisch von... Flachen Küstenregionen und der Wallachai bis zum Hochgebirge.

00:02:49: Der Kabatenbogen ist ja ganz, ganz prägend von den Menschen die natürlich auch unterschiedlich sind, auch unterschiedliche Geschichte, Kultur haben.

00:03:00: Rumänen war ja nicht immer ein einheitliches Land sondern ist allmählich zusammengewachsen zu heutigen Rumänien und kulturell als eine Finnfalt, die fast unüberbietbar ist.

00:03:14: Wir haben es ganz kurz im Intro schon gehört.

00:03:17: Du hast Rumänien für dich entdeckt vor gut dreißig Jahren, wie oft warst du ungefähr in Rumänia?

00:03:22: Kann man das so ein bisschen ... Zumindest als Schätzungsweise könnte man sich dem nähern.

00:03:27: Ja, wie gesagt, ich glaub, seit etwa thirty-fünf Jahren bin ich in Rumänen unterwegs und wie gesagt Minimum einmal im Jahr einen Jahr nur einmal war Senden zwei, drei Mal hier und da auch viermal im Jahr.

00:03:41: Und wie gesagt Wenn es sechsmal sein sollte, habe ich kein Problem.

00:03:45: Dass immer Neues gibt und selbst das was ich schon sehr gut kenne sehe ich immer wieder gerne.

00:03:51: ein bisschen bin ich dort auch zu Hause.

00:03:55: Schön bevor wir hier jetzt wirklich uns auf die Reise nach Rumänien ins vielleicht für viele unentdeckte Rumänen noch machen hören wir uns aus eurem Katalog eingesprochen von der lieben Elisabeth Gneissel-Neumeier den Einleitungstext mal kurz an, damit wir auch in Stimmung kommen.

00:04:45: und

00:04:45: Kronstadt-Braschow bewundern die trutzigen Wehrkirchen Siebenbürgens, die von einer Zeit erzählen als sich ein ganzes Dorf in die rettende Kirchenburg flüchtete und dort wochenlangen Belagerungen standhalten konnte.

00:05:04: Und lassen sie sich von den barbkräftigen Fresken der orthodoxen Moldauklöste verzaubern, Eindrucksvoll biblische Geschichten erzählen, unter anderem das jüngste Gericht in Wornetz.

00:05:24: Ja Leo jetzt geht es hier richtig los auf unserer Reise.

00:05:28: vielleicht können wir auch zuerst mal so dass ein bisschen geografisch einordnen wo fliegen wir hin und wo führt uns unsere reise rute?

00:05:36: so ganz grobmal im überblick hin.

00:05:38: übrigens ein kleiner hinweis noch alle infos zu dieser reise auch den Link zur Reise selber stellen wir euch in die Show-Notes.

00:05:46: Wir werden euch die Reiseroute und tolle Bilder auch auf Instagram und Facebook zu verfügen stellen, also Leer.

00:05:53: wo geht's los?

00:05:53: Und wo fahren wir entlang?

00:05:56: Also wir fangen in der Hauptstadt den.

00:05:58: Buchrestaurant ist verkehrstechnisch natürlich logisch dass man dort hinfliegt, also er ist die Hauptstadt.

00:06:04: Und von dort geht es in Richtung Norden, Richtung Siebenbürgen.

00:06:08: Dann haben wir im Kabatenbogen eben diese sieben Bürgen ziemlich glaube ich ausgewogen und gut auf dem Programm.

00:06:15: und dann gehts Richtung ukrainischer Grenze in die sogenannte Maramursch-Region und von dort weiter östlich in das Gebiet Das ehemalige Fürstendoms Moldau, wo diese ganz berühmten, zurechtwähn-berühmte Moldaglöste auf uns warten.

00:06:32: Und wir enden dann in einer sehr rumänischen bei uns völlig unbekannten Stadt in Jasch und von dort geht es zurück.

00:06:40: Das ist schon an der Grenze zur Republik

00:06:43: Molda.".

00:06:44: Ja!

00:06:45: Dann lass uns gleich starten... Wir fliegen nach Bucharest, kommen nach Bucherst ... Was is denn?

00:06:51: für Menschen, die zum ersten Mal nach Rumänien kommen.

00:06:54: Was ist denn das Überraschendste eigentlich an diesem Land?

00:06:58: Wir kommen also nach Bucharest und Bucharest ist ein bisschen so alles.

00:07:03: Da gibt es schöne historische Viertel, die gut erhalten sind.

00:07:07: Dann gibt's natürlich aus der kommunistisch-sozialistischen Zeit die riesigen Bauten vor allem des Parlaments.

00:07:15: Und dann gibts eben ziemlich geschichtslose und ehemessige ... Bauten aus dieser Chagesco-Zeit, die nicht besonders

00:07:26: Ostbrock

00:07:27: bauten.

00:07:28: Aber es ist auch eine großzügig angelegte Stadt – sehr grün, große Barkanlagen allehen, großzehr bisgen nach dem Pariser Vorbind, denn es hat der Paris des Ostens auch einige Zeit geheißen und ansonsten geht's ... dann durch das Land so eine bunte Palette kann man sagen.

00:07:49: Genau,

00:07:50: wo führt es uns denn eigentlich hin?

00:07:52: Wir bekommen auch auf Deutsch würde man sagen nach Kronstadt am zweiten Tag.

00:07:57: wir verlassen als ein Bucharest wieder.

00:07:59: in welche Richtung fahren wir dort?

00:08:00: Wir fahren da in Richtung Norden.

00:08:02: Da ist das Sommerschloss der Könige von Rumänen.

00:08:06: im Belösch haben wir auf dem Programm ist glaube ich sehr besichtigenswert.

00:08:13: Einerseits ein bisschen so süddeutsches Gebräge-Fachwerkbauten, denn der Herrscher ist aus Süddeulchland gekommen.

00:08:23: Und ein bisschen auch altösterreichisch.

00:08:25: Gustav Klimt hat dort gewirkt allerdings ein Artypischer als ein sehr, sehr früher Klimt.

00:08:31: und dann geht es eben nach Sieben Bürgern und wir haben als erstes Grundstatt Braschow auf dem Programm.

00:08:36: das war die größte Stadt und die exponierteste Stadt.

00:08:43: Dort ist dann die Grenze gewesen des Habsburgereiches, die Grenzen zur Moldaregion im Süden zur Wallachiei und zu den Bedrohungen, die in der Geschichte eigentlich immer wieder gekommen sind.

00:08:58: Und drum ist es also befestigt worden.

00:09:00: Ja, dann sind wir am dritten Tag ... Dann wird's ja quasi fast mystisch so.

00:09:05: Wir sind dann in Transylvanien, wir sind in sieben Bürgen.

00:09:09: Damit verbinden wir noch ganz viel.

00:09:11: aber Hören wir hier mal kurz rein in den Katalog, was wir hier erleben und lassen uns nachher so ein bisschen vielleicht diesen Mythos auch besprechen.

00:09:21: Was man dort wirklich heute noch erleben kann.

00:09:44: einem sehr schönen Beispiel für das Wirken der Siebenbürger Sachsen.

00:09:49: Tartlau zählt zum UNESCO-Welterbe und ist die größte und am stärksten befestigte Kirchenburg in Siebenbirgen.

00:09:58: Aufgrund der exponierten Lage als östlichste Stadt der Sachsen wurde sie im sechzehnten und siebzehnte Jahrhundert massiv ausgebaut.

00:10:10: anschließend fährt nach Bran zur Törzburg, die angeblich die Residenz vom Kraft Dracula gewesen sein soll.

00:10:20: Besichtigung der Großenburg-Anlage.

00:10:24: Am Nachmittag erreichen wir Siegeschwarrer.

00:10:28: Schessburg Die bestehaltene mittelalterliche Stadt Rumäniens hat ein einzigartiges historisches Zentrum.

00:10:39: Es zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

00:10:43: Rundgang durch das Burgviertel von Schäßburg mit seinen verwinkelten Gassen und bunten Häusern, über die Schülertreppe bis zur Bergkirche – von der wir den Rundblick

00:10:56: bewundern.".

00:11:00: Ja jetzt kommen wir in die Region, die wir zumindest so vom Hören sagen!

00:11:05: von Rumänien am meisten kennen dieses sieben Bürgen, das Transsilvanien.

00:11:12: Das Reich der Untroten des blutzaugerten Dracula's ist aus dort stark inszeniert also so ein bisschen wie in Disneyland.

00:11:20: Wie kann man sich denn das vorstellen?

00:11:23: Alles was Kraft Dracula den es als Herrscher wirklich gegeben hat, flatebisch alles was mit ihm zusammenhängt vor allem schon in der kommunistischen Seite aus Marketinggründen da gespinnt wurden.

00:11:38: Und viele kommen auf diesem Grund her, also amerikanische Touristen angeblich kommen fast ausnahmslos deshalb und nicht wenige für die Rumänen selbst ist das auch so immer so ein Ort Disneyland.

00:11:52: Für mich persönlich ist es völlig egal.

00:11:55: wir kommen zur Burg Brahn Dörtsburg womöglicherweise dieser Krafttrakula einmal gewesen ist.

00:12:03: Später kommen wir nach Schäßburg, wo er vielleicht geboren wurde.

00:12:08: Also im Marketing für manche Kreise ist das wichtig.

00:12:12: Ich glaube für den Gneiselkunden ist es ganz nett.

00:12:16: Dort haben ja gelebt die sieben Bürger in der Sachsen – das war ja deutschsprachig!

00:12:22: Das ist auch für den Roman ganz interessant.

00:12:26: Bram Stock hat den Roman ganz bewusst in einem deutschsprachigen Gebiet angesiedelt, weil die damals die Engländer haben sehr viel von der deutschen Kultur gehalten.

00:12:36: Die haben wir gerne gelesen.

00:12:37: nach Robinson Crusoe war ja im Roman von Daniel Default ein Sohn eines Bremer Kaufmannes.

00:12:43: es spielt Der Frankenstein spielt in Ingolstadt und deshalb spielt ja auch das dort.

00:12:49: Und in der Originalfassung gibt es ja ganz viele deutsche Einsprächen, also die sprechen, die essen zum Beispiel Paprika-Händel – und ich habe auch immer Vorbereitung auf diese Episode gelesen dass ursprünglich in der Urfassung hätte übrigens der Dracula spielen sollen in der Steiermark!

00:13:09: Ja, wäre auch lustig gewesen.

00:13:11: Wenn man sagen würde, Schilcherblut, also Steierablut ist kein Himmelsuppen, hätte eine völlig andere Bedeutung gehabt.

00:13:17: Wie präsent ist denn das Deutsche dort noch?

00:13:22: Das deutsche Airbus?

00:13:24: äußerst präsente.

00:13:25: Äußerst Präsent in den Bauten, in den Altstädten und in den Dörfern weniger.

00:13:31: leider.

00:13:32: präsentin dagegen war die Menschen, die noch da sind.

00:13:37: Es sind natürlich in den wichtigsten Städten eine deutschsprachige Minderheit, die auch sehr agil ist.

00:13:45: Sie versuchen das kulturelle Leben und die Traditionen, die ganz, ganz wichtig waren weiter zu pflegen aufrechtzuhalten.

00:13:54: Aber natürlich in sehr eingeschränkter Form.

00:13:57: Es sind ja teilweise ganz wenige nur noch vor Ort – in manchen Orten gar keine.

00:14:04: In manchen ist es so, dass ... lebendige deutsche Kultur, protestantisch-deutsche Kultur vorhanden ist.

00:14:13: Aber in den Bauwerken und in der Literatur ist es unübersehbar an die Bauten.

00:14:19: Die Altstädte, vor allem auch die Dörfer sind wirklich von einer Großartigkeit, die man selten findet.

00:14:27: Genau.

00:14:27: Wir reißen ja dann ... Es geht ja dann wirklich ... Ständig weiter auch natürlich auf dieser Reise.

00:14:33: Birthan, Sibiu, Hermannstadt.

00:14:36: Was erwartet uns dort an siebenbürgischer Kultur?

00:14:41: Hermannsstadt ist vielleicht die schönste Stadt!

00:14:46: Eine sehr schöne, geschlossene Oberstadt.

00:14:49: Das war das eigentliche Siedlungsgebiet der Deutschen.

00:14:52: Es hat natürlich auch einen Unterstatt gegeben und heutzutage natürlich auch.

00:14:56: Dort haben eher die Einfachen in Menschen gelebt, auch die deutschen Handwerker an der unten gelebt und eben Rumänen und auch jüdische Andelen der Bevölkerung wurde er.

00:15:08: Also die Oberstadt ist sozusagen ganz deutsch geprägt und sehr habsburgisch geprägt Denn Siebenbürgen hat ja bis nachzunehmen zum Habsburger Reich gehört, seit dem Sechzehnjahrhundert zumindest und ist daher auch sehr habsburgisch geprägt.

00:15:25: Habsburger Barock in der Oberstadt, in Kirchen im Palästen, in Palais im Museum – das Bruckendalen-Museum ist ein Bau, der auch österreichische Geschichte beinhaltet.

00:15:42: Man ist auf den Spuren der sogenannten Sachsen, das ist ein Sammelbegriff.

00:15:49: Das sind nicht alle Sachsen gekommen und es hat das Ganze auch eine österreichische Fußnote vielleicht zu wenig gesagt.

00:15:58: Es hat auch österreichischen Protestanten gegeben die sogenannten Landler, die haben nicht die Mehrheit gehabt nur in drei Dörfern, aber für uns als Österreicher Ziemlich vergessener Stück der Geschichte, auch ein Stück tragischer Geschichte.

00:16:16: Denn die Protestanten wurden unter Krautem Sechstern Maria de Reser praktisch zwangsausgesiedelt und haben dort sich angesiedelt oder wurden dort angesiedlet und haben eine beeindruckende Kultur hinterlassen?

00:16:31: Ja!

00:16:31: Schön, damit haben wir schon vier tolle Tage hier in Rumänien verbracht.

00:16:37: Hören wir uns jetzt wieder kurz aus dem Katalog an was wir als nächstes am nächsten Tag so alles erleben und dann werden wir nachher vielleicht das Gehörte auch ein bisschen gemeinsam noch durch besprechen können.

00:17:02: Besichtigen wir das Landlermuseum.

00:17:05: Unter der Herrschaft von Karl XVI und Maria Theresia wurden Protestanten aus dem österreichischen Kernland nach sieben Bürgen ausgesiedelt, ihre Geschichte wird in diesem Museum erzählt.

00:17:21: Anschließend lernen wir Hermannstadt-Sibiu die wahrscheinlich schönste Stadt Siebenbürgens kennen Stadtrundgang durch die mit Mauern und Türmen bewährte fast neunhundert Jahre alte Stadt, mit ihrem gut erhaltenen mittelalterlichen Zentrum.

00:17:43: Nachmittags führte uns ein Ausflug zum Projekt Elia.

00:17:48: Die Bewohner erhalten durch das von Ruth Zenkert und Partha Georgs-Borschil gegründete Hilfsprojekt neue Lebensperspektiven Und Entwicklungschancen.

00:18:02: Es sind Lernprojekte, Lehrlingsausbildung und eine Musikschule die sehr viel bewirken.

00:18:10: Ja einiges hast du uns ja vorher schon erzählt gehabt auch über die Landler Aber ein toller Aspekt kam ja dazu dieses Elia-Projekt.

00:18:22: Welche Rolle spielt denn auch diese Unterstützung ländliche Entwicklung in diesem Raum?

00:18:30: Rumänien ist natürlich ein Völker-Gemisch, kann man sagen.

00:18:34: Wir haben über den deutschsprachigen Andeilen, der leider Gottes sehr zurückgegangen ist gesprochen.

00:18:39: ganz wenige sind Landler, die also österreichische Wurzeln haben.

00:18:43: wie gesagt das Landlermuseum ist zu diesem Thema das Beste.

00:18:46: was da überhaupt gibt es eben in Neppendorf.

00:18:50: und es gibt auch Roma Die normalerweise am Rand der Gesellschaft leben nicht nur in Rumänen, woanders auch.

00:18:58: Das wissen wir aber speziell auch in Rumänien.

00:19:01: Etwa in der Czescozeit sind die ganz massiv unterdrückt worden und gleich nach Ende der Ccescozeit hat es einen österreichischen Voraulberger Jesütenbate gegeben, der sich um die Strassenkinder angenommen hat und das waren eben zu einem sehr großen Teil Roma Kinder und er hat versucht sie zu einem normalen Leben, zu einer normalen Tagesstruktur zu führen.

00:19:29: Sie zum Schulbesuch hinzuführen.

00:19:33: sehr sanft, denn anders geht es logischerweise nicht.

00:19:36: Teilweise auch über die Musik, denn Musik haben sie ja im Blut wie wir wissen.

00:19:41: und was dieser Bartos Borsche in der Rutsenkart und die Mitarbeiter da leisten ist wirklich ganz, ganz großartig.

00:19:49: ich kenne ein Dorf bevor sie hingekommen sind, ist praktisch niemand in die Schule gegangen oder wenn dann einige Tage und da nicht mehr.

00:19:59: Und jetzt gehen alle Kinder in der Schule – alle machen einen Schulabschluss!

00:20:04: Und was das bewirkt in einem Dorf?

00:20:09: Man kann ruhig sagen rührend

00:20:12: beeindruckend

00:20:13: was dafür Erfolgsgeschichten gibt.

00:20:15: natürlich wenn man zehn Kilometer weiter fährt die können nicht alles machen.

00:20:21: Dann schaut es wieder ganz anders aus, aber das zeigt was alles möglich ist.

00:20:25: und wir haben da eben einen Besuch dort bei diesem Elire-Projekt auf dem Programm der die Leute normalerweise sehr interessiert und auch sehr berührt.

00:20:37: und da kriegen meine Musikvorführung die wirklich hochklassig ist obwohl dass eigentlich Kinder und Jugendliche sind Aber das ist wirklich wunderbar Menschen da bewirkt haben und weiterhin bewirken.

00:20:55: Wenn es euch so ein bisschen so vorkommt, als würde das im Hintergrund leicht krummeln und so ... Das tut es auch tatsächlich.

00:21:03: Es hat angefangen ziemlich zu regnen.

00:21:05: Man hört auch ganz ein bisschen den Donnerkrollen.

00:21:08: Das hätte jetzt fast besser noch zu unserem Dracula gepasst von der Stimmung.

00:21:14: Also keine Sorge sind keine Spuk.

00:21:17: Geschichten hier, sondern als Romort und krummelt ein bisschen im Hintergrund.

00:21:21: Lass uns noch kurz in der rumänischen Gegenwart bleiben!

00:21:25: Jetzt wirst du seit dreißig Jahren dorthin... Was würdest Du sagen?

00:21:29: Wie hat sich den Rumänien in der Zeit weiterentwickelt?

00:21:33: Man verbindet auch heute immer mit Rumäniern sehr viel bitterer Armut.

00:21:39: Ist es heute noch spürbar?

00:21:41: Es ist durchaus armut-nachspürbar Und wenn man bei uns die Medien verfolgt, dann wird ja nicht nur bei Rumänen eher das negative berichtet.

00:21:51: Wenn es Regierungskrisen gibt Korruption und was sind die Armut?

00:21:56: Wenn man Rumänien selber gesehen hat und vor allem über Jahrzehnte, ist das eine grandiose Erfolgsgeschichte.

00:22:04: Was sich da verändert hat, ist fast unglaublich.

00:22:08: egal wo man anfängt, die Infrastruktur war Entsätzlich, also von A nach B zu kommen mit einem Auto.

00:22:16: Das hat enorme Zeit in Anspruch genommen und das Auto ist wirklich an die Grenzen gekommen weil es einfach so fürchterlich war.

00:22:25: Und der Senber hat für die Städte, für die Orte gegolten im Prinzip alles heruntergekommen, alles grau in Grau und schön langsam hat sich's entwickelt.

00:22:37: Vieles ist wirklich ganz, ganz grandios geworden.

00:22:40: Auch was die Wirtschaft betrifft ... Die Wachstumszahlen sind ja durchaus beeindruckend.

00:22:46: Es hat Jahre gegeben mit fünf, sechs, sieben Prozent Wirtschaftswachsum.

00:22:50: So färbst du jetzt nicht mehr.

00:22:52: Aber im Prinzip is eine Erfolgsgeschichte und ich sag nur dazu, als ich das erste Mal dort war, da hatte man fast den Eindruck, man wird dort verhungern.

00:23:04: Mhm.

00:23:05: Wo man ein ... Lokal gefunden hat, musste man das nehmen.

00:23:10: Und was es gegeben hat, hat man gegessen, obwohl's an der Grenze des S-Bahnen war.

00:23:15: In der Zwischenzeit ist das alles überhaupt kein Thema.

00:23:19: Die Infrastruktur und die Versorgung sind im Vergleich zu früher wirklich grandios.

00:23:27: Schön, auch da du hast es schon gesagt haben wir zum Teil einen sicherlich medial ein bisschen verzerrtes Bild weil man halt gerne medial gerade über die Dinge berichtet.

00:23:36: Die net gut laufen oder halt die Regionen auch herausgreift wo dann vielleicht doch noch eine mit dem Pferdelfuhrwerk fährt oder sonst irgendetwas.

00:23:44: aber lass uns jetzt zurück zu unserer Reise kommen.

00:23:48: Wir verlassen ja jetzt dann sieben Bürgen wieder und das ist uns vorher im Überblick schon gesagt.

00:23:54: Wir schwenken jetzt nach oben in den Norden, wohin führt die Reise dann?

00:23:59: Und was erwartet uns in dieser jetzt überhaupt auch für mich völlig unbekannten Regionen Rumäniens?

00:24:07: Von Sieben Bürgenaus geht es in die sogenannte Maramurische Region.

00:24:12: Murisch ist ein Fluss.

00:24:15: Die Marumurische Region ist also in den Karpaten gelegen an der Grenze zu Ukraine.

00:24:22: Sehr waldreich, dementsprechend die Architektur holzbedohnt.

00:24:28: Schöne Häuser, schöne Hauseinfahrten mit riesigen Torbögen, die wunderbar geschnitzt und verziert sind.

00:24:36: Holzkirchen aus dem sechzehnten, siebzehnte Jahrhundert teilweise ohne Also nur Holz, auch die Verbindungen mit Holz, Nägeln und so weiter.

00:24:47: Wirklich eine grandiose Architektur!

00:24:50: Und auch die Geschichte, die dahintersteckt das sind häufig unierte Christen.

00:24:55: also eine spezielle Form ich würde sagen ist eine Mischform katholische oder docks etwas ganz Spezielles und in einer ganz eigenen Atmosphäre.

00:25:05: Auch das braucht um Spingwort noch eine größere Rolle.

00:25:09: man sagt die Uhren gehen ein bisschen langsamer dort nach.

00:25:13: Wenn man an Festtagen dorthin kommt, haben fast alle die originale Tracht an.

00:25:19: Und das wird noch gelebt.

00:25:21: und auch auf der Straße sind so Sitzbänke zwischen den Häusern ... Da sitzen eher die älteren Leute natürlich aber sozusagen das Sozialleben schaut eigentlich noch sehr intakt aus.

00:25:36: Du hast uns vorher schon ein bisschen gesagt wie du die ersten Male da warst, wo es schwer überhaupt was zum Essen zu bekommen hat sich mittlerweile geändert.

00:25:45: Wir müssen jetzt auch einmal kurz über das Essen reden ist eines der Lieblingsthemen hier.

00:25:49: im Podcast haben wir verschiedene Regionen und das Essen schon gesprochen oder auch das Trinken gesprochen.

00:25:55: Was wäre so typisches rumänisches Essen?

00:25:58: Was isst man auf so einer Reise immer?

00:26:01: Auf was freust du dich ganz besonders?

00:26:03: Also wie gesagt das hat sich sehr gebessert.

00:26:05: im Prinzip kann man sagen man kriegt alles Ein bisschen auch in Richtung Italien, denn Italien ist sprachlich nahe und auch kulturell sie.

00:26:15: Rumänen heißt ja von Rom das betonen sie.

00:26:18: aber es gibt natürlich sehr viele eigene Speisen.

00:26:21: Polenta ist sehr sehr typisch in allen Varianten oder so Samale da sind so ich würde sagen mini Krautrolladen so Krautwickel.

00:26:30: die sind wirklich sehr gut sehr sehr schmackhaft und ist ein ganz traditionelles Essen.

00:26:37: Grundsätzlich ist es eine bisseltäftigere Küche, das eher übliche.

00:26:43: Auch das Trinken ist in der Zwischenzeit sehr, sehr bekömmlich.

00:26:47: Es ist ein Bierland aber auch ein Weinland.

00:26:51: In der Zwischend ... Also ich kenn noch Zeiten wo da Wein wirklich Glückssache gewesen ist bisweilen genießbar, bisweil wirklich nicht genießbaht.

00:27:05: Und was es immer gegeben hat ist Zwicker, also Schnaps.

00:27:08: Der spinnt eine große Rolle, Begleitung zum Essen.

00:27:12: Zwickern, Pflaumen, Schnaps und Zwetscherschnaps.

00:27:16: Das ist ... ohne dem geht's fast

00:27:19: nicht!

00:27:19: Okay das ist ja wie man es in anderen Ländern des Osten kennt, da wirklich zum Essen schon getrunken.

00:27:25: Nicht nur so zu sagen wir bei uns ein bisschen hinterher sondern als Begleiter des Essens.

00:27:30: Ja ich war schon bei Familien ist schon einige Jahre her.

00:27:35: Da kriegt man zuerst Zulker, aber schon ein eher größeres Glas und während der Suppe gibt es nur ... bis Ende der Suppen gibt's nur Zulcker und dann kriegt mir schon was anderes

00:27:47: auch.".

00:27:48: Ja!

00:27:48: Da kriegst du fast ein bisschen Hunger nach Rumänien auf jeden Fall auch zu reisen.

00:27:54: Wir sind jetzt da in den Kapaten oben.

00:27:58: Willkommen dann Orten ist uns auch geographisch vielleicht wieder ein bisschen ein.

00:28:02: Ich habe nur die Überschrift gelesen und die hat mich so neugierig gemacht, am siebten Tag besuchen wir dann einen Ort der heißt Der Fröhliche Friedhof.

00:28:13: was verbirgt sich dahinter?

00:28:14: Und wo sind wir jetzt hingekommen?

00:28:16: Der fröhliche friedhof ist ganz an der grenze zu ukraine.

00:28:21: das sieht man.

00:28:21: da ist die deis die grenze und da sieht man hinüber in die ukraine also ganz an den grenzen Und da gibt es einen ganz eigenen Friedhof, eben der Titel sagt schon.

00:28:30: Der fröhliche Friedhof ist sehr bunt und lustig.

00:28:37: Es sind Holzkreize.

00:28:41: Auf den Holzkreizen ist eine Episode aus dem Leben des Verstorbenen, der Verstorbene.

00:28:47: entweder ist der Beruf dargestellt oder es ist auf welche Weise dargestellt.

00:28:52: dass er oder sie ums Leben gekommen ist.

00:28:55: Und drunter ist dann ein Spruch über das Leben dieses Menschen häufig auch recht lustig, also der Schnaps hat mich ungebracht zum Beispiel.

00:29:05: Oder meine Schwiegermutter ist schuld, dass ich hier liege solche Sachen?

00:29:09: Ich erinnere

00:29:09: mir jetzt an eine Arte-Dokumentation die darüber gesehen habe, wo auch das erzählt wird wie diese Geschichten zustande kommen.

00:29:18: ja ... Also in den Kreuzen wird die Geschichte letztlich das Verstorbenen auf eine lustige Art und Weise dargestellt, erzählt.

00:29:27: Ja es ist irgendwie ein eigener Zugang kann man sagen zu sterben tot, eben eine gewisse Leichtigkeit.

00:29:36: wie gesagt es ist sehr sehr bunt einen Grab neben dem anderen ein Kreuz neben dem andern und man geht da durch bekommt automatisch irgendeinen Einblick in das Leben der Menschen.

00:29:48: sehr viele, die als Hausfrau angearbeitet haben.

00:29:53: Die gesponnenen haben gestrickt und andere die Waldarbeiter waren, die bei der Polizei waren, Lehrer waren was auch immer.

00:30:01: also selbst wenn man es nicht lesen kann da durchzugehen ist wirklich ein glaube ich einen höhe Punkt der Reise.

00:30:09: Ja schön!

00:30:09: Und dann gehen wir vom neuen von der Nordgrenze des Landes Schwenken wir dann wieder Richtung Süden herunter und kommen dann.

00:30:17: Du hast es am Anfang schon so ein bisschen gesagt, langsam in Richtung Moldau-Glöster hin.

00:30:25: Erstens was ist das für eine Region?

00:30:27: Die wird auch kommen.

00:30:28: Führen Sie da mal kurz ein und dann hören wir uns nach einmal kurz den Text von dem Tag an!

00:30:35: Es ist ja die sogenannte Moldauerregion, darf man nicht verwechseln mit der Republik Molda, sondern ist das historische Fürstentum Moldow ist also anschließend an die Muretsche Region in Richtung Osten-Südosten und war nie habsburgisch.

00:30:53: Das sind sozusagen Urumene, wenn man so will, die Moldaregion im Süden der Wallachiei.

00:30:59: das waren sozusagen die urumänischen Gebiete und dann ist eben sieben Bürgen dazugekommen als ganz anderes Element mit ganz anderer Geschichte.

00:31:08: aber wir kommen dann eben in diese Moldarregion kulturell ganz eigenständig ist.

00:31:15: Und das berühmteste sind natürlich, sie sind auch danach benannt die sogenannten Moldauklöster.

00:31:21: Hören wir da vielleicht mal kurz rein.

00:31:25: Rumänien achter Tag Ausflug-Moldau Klöster Humor Wornetz Moldovica Suchewitzer.

00:31:36: Am Höhepunkt der Macht am Moldaufürsten Entstanden im fünften bis sechzehnten Jahrhundert die Moldau-Klöster als einzigartige Bauten in einem byzantinisch gotischen Mischstil, UNESCO Weltkulturerbe.

00:31:55: Zunächst besucht der fantastischen Klosterbauten von Humor und Voronnetz.

00:32:01: Auf einem Hügel liegt die Kirche des Klosters Humor aus dem sechzenten Jahrhundert mit fantastischen Innen- und Außenfrästen.

00:32:09: Unweit davon besuchen wir das Kloster Vornetz aus dem fünften Jahrhundert.

00:32:14: Berühmt ist hier das Fresco des jüngsten Gerichts, das eine komplette Außenwand schmückt.

00:32:22: Am Nachmittag geht es zu den eindrucksvollen Klöstern Moldowitzer und Suchewitzer.

00:32:28: In Moldovitzer bestechen die ausgezeichnete Haltenden Wandmalereien aus der ersten Hälfte des sechzehnten Jahrhunderte.

00:32:36: Das Kloster Suchewitz Das Ende des sechzehnten Jahrhunderts entstand, erweckt mit seinen wuchtigen Mauern und Türmen einen wehrhaften Eindruck.

00:32:47: Speziell die Außenfressen des Nonnenklostes sind faszinierend schön erhalten.

00:32:53: Rückfahrt nach Gorro Humoruloe.

00:32:59: Ja da treffen wir schon auf ikronische Bauwerke.

00:33:05: Was ist denn das für ein Eindruck wenn man dort hinkommt?

00:33:09: Der Eindruck ist auf jeden Fall überwändigend.

00:33:13: Wenn man bei uns zu einer Kirche kommt, dann ist natürlich das Bauwerk, ob des Gottes Sparock was auch immer beeindruckend.

00:33:22: und dann geht es ins Innere, denn da sind die Alteare der Staaten, die fresken.

00:33:26: was auch Immer hier aber ist eine Gesamtwirkung, die ziemlich einzigartig ist, denn die Fresken sind nicht nur im Inneren sondern Die gesamte Kirche ist rundherum mit Fresken bestückt, mit wirklich Großartigsten.

00:33:44: Es ist eine ganze Geschichte vom alten Testament von der Genesis normalbegingen bis Christusleben, Marienleben und integriert auch noch die antike Philosophie, Antike im Philosophen Dichter, denn man ist der Meinung sozusagen, die Antike ist eine Basis und die führt dann Zum Christendom, in diesem Fall zum Orthodoxen-Christendom.

00:34:10: Man ist da wirklich im Herzen der Autotoxie.

00:34:13: Die Autotokse Kirche spinnt den Rumänen ein ganz bedeutender Roller mit großem Abstand die wichtigste Region und in dem Moldau gelöstern drückt sich das ganz besonders aus.

00:34:26: Teilweise in einem Kloster im Moldawitz haben wir auch eine Führung durch eine sehr gut deutschsprachige Klusterschwester, auch ein Erlebnis ist, sie zu sehen wie sie impulsiv das alles erklärt und die gesamte orthodoxe Theologie und ihre persönliche Philosophie da hinein webt kann man ruhig sagen.

00:34:50: Also sind das noch aktive Glöster?

00:34:53: Das sind alle sehr aktive Glöster nach der Czesco Zeit.

00:35:00: Man kann ruhig sagen, ein Rahn auf die Glöste eingesetzt.

00:35:04: Sehr viele Menschen sind in die Glöster eingetreten.

00:35:08: daher ist Wimmelt von Glosterschwestern und Mönchens vielleicht übertrieben aber sie sind sehr aktiv und auch nicht besonders überallt sondern es sind viele sehr junge Menschen die in diesen Glöstern sind und einem gerne zur Seite gehen etwas erklären.

00:35:33: Und jetzt wäre ja so wie du das schilderst und wenn man sich auch die Bilder und so anschaut, würde so ein Gloster stehen in Italien, wär es ja vollkommen überlaufen.

00:35:44: Wie kann man sich das vorstellen?

00:35:44: Sind dort viele Menschen oder ist man da oft allein?

00:35:47: Bei den vier genannten sind schon viele Leute, der sind Humor Renate Wenig, das ist ein kleineres Kloster.

00:35:54: Vorher war er jetzt Kind so als die sessienische Kabel in der Moldau-Region, weil es so großartig ist vor allem das jüngste Gericht.

00:36:01: da sind schon viele Menschen aber nicht vergleichbar dass man sich da drängt und durchkämpfen muss.

00:36:09: Es sind zu einem größeren Teil rumänische Touristen die natürlich die eigene Kultur kennen lernen wollen nach Schülergruppen logischerweise denn Es ist eben das Zentrum der orthodoxen Kirche, der orthodoksen Liturgie und der orthotoxen Geschichte.

00:36:33: Die Reise nähert sich fast schon wieder dem Ende.

00:36:35: Wir haben noch einen neunten Tag.

00:36:37: Wir besuchen dann ... noch ein Kloster.

00:36:41: Jofi sagt es jetzt richtig.

00:36:44: Nähermatt?

00:36:46: Ja, nervt's ja!

00:36:47: Wie?

00:36:48: Kloster nimmt's.

00:36:49: Ja, was machen wir da noch am neunten Tag?

00:36:52: Da bleiben wir in der Region dort und schauen uns noch ein bisschen aber andere ...

00:36:57: Das ist noch ein Kloster das auf Stefan den großen zurück geht.

00:37:01: Das war die prägende herrscher Persönlichkeit.

00:37:04: Und das war das größte Kloster, dass er gegründet hat.

00:37:08: Augen sehr aktives Kloster mit schönem Außenschmuck, aber nicht fresken!

00:37:13: Also fresken gibt es drinnen, außen gibts nur Verzierungen Ziegli Architektur Keramik auch sehr, sehr schön und sehenswert.

00:37:22: Und ich habe schon gesagt es sind viele die in die Klöste gehen.

00:37:27: Es gibt auch viele kloster Neugründungen Also für uns völlig unvorscheinbar.

00:37:32: sehr viel Ortodoxe-Kirchen wurden in den letzten Jahren im letzten Jahrzehnt gebaut und werden noch immer gebaut und auch viele Klöster haben offensichtlich keinerlei Sorgen dass sie mit Klosterschwestern oder Mönchen füllen.

00:37:48: Einen Aspekt Rumänens haben wir nicht gesagt, es hat natürlich auch jüdische Bevölkerung gegeben und in der Gegend besuchen wir auch eine Synagoge von ehemals vielen.

00:37:59: Das ist in einer kleinen Stadt des Gleichpiatra Neimtz dort's Zweiundzwanzig-Synagogen gegeben, ein kleines übrig.

00:38:09: Und das ist eben die tragische Geschichte des Judentums die sich dort kristallisiert, wo wir auch eine Führung ein bisschen haben.

00:38:19: Die große Vergangenheit und leider sehr kleine Gegenwart uns nahegebracht wird.

00:38:25: Gerade

00:38:27: im Ostblock war natürlich die jüdische Geschichte überhaupt geprägt vom Nationalsetzoldismus zuerst schon.

00:38:32: Und dann wurde es nicht viel besser um Kommunismus, das muss man immer sagen.

00:38:35: Es ist

00:38:35: im Kommunismus nicht besser geworden denn in dem erwähnten Ort die Synagogen sind eigentlich von Czesko dann weggeräumt worden weil er gesagt hat wir brauchen nicht und wir brauchen Siedlungsplatz.

00:38:47: also da ist die eine übrig geblieben.

00:38:50: Wir kommen dann wieder zurück nach Bucke reistend fliegen wieder nach Hause.

00:38:55: Jetzt waren wir ungefähr zehn Tage unterwegs.

00:38:59: Was könnte man denn noch alles anschauen in Rumänien?

00:39:01: Du hast sicher auch ganz viele...

00:39:04: Eine Stadt haben wir vergessen, die wie auch auf der Reise am Jasch ist bei uns ganz unbekannt.

00:39:09: Die Hauptstadt

00:39:12: ist

00:39:12: am Ende eigentlich und eine wirklich sehr rumänische Stadt aber von einer wunderbaren Altstadt geprägt.

00:39:22: Ein riesiger Kulturbalast, sehr schöne Kirchen.

00:39:26: Bisschen anders als in diesem Mulderglöster.

00:39:30: Sehr schöne Außen- und Verzierungen aber nicht frisken.

00:39:33: Sondern so wie es wäre gewäbt fast zu fein gearbeitet.

00:39:38: Und das ist eine Gegend ... Da waren die Habsburger nie.

00:39:41: Trotzdem gibt's einen Theaterbau von Helmhörnfällen da zum Beispiel.

00:39:45: Also die sind auch dort ... Und wenn wir vorhin gesagt haben, die tragische Geschichte des Judendums, die sind ja Schleidergottes auch gewesen.

00:39:55: Da sind enorm viele umgebracht worden – also dreizehntausende innerhalb kürzester Zeit war er ganz unvorstellbar.

00:40:04: und jetzt ist das alles eine schöne friedliche Stadt.

00:40:06: aber die Geschichte ist wie häufig in Rumänien eine gar nicht so schöne, gar nicht friedliche.

00:40:14: Und dann gibt es natürlich sehr viel, sonst zu sehen.

00:40:17: Sehr viele kleinere Orte dürfen die Landschaften wechseln – sehr stark!

00:40:22: Wir haben auch auf dem Programm ein Freilichmuseum in Sibiu gemacht und das gibt's auch in Bucharest natürlich.

00:40:31: Da kann man einen Spaziergang durch Rumäne machen.

00:40:35: Das ist ein ausgedehntes Gebiet mit schön angelegten Seelen und Wendern und da hineingesetzt sind Gebäude, die irgendwo in Rumänien abgebaut wurden.

00:40:48: Dort hinversetzt wurden und da kann man sehen ... Und dann steht natürlich beschrieben woher das ist.

00:40:54: Da kriegt man einen großen Überblick über die vielen Baustile, die Traditionen, die Architektur.

00:41:01: auch das braucht um dass es in Rumänen gibt.

00:41:04: Und Rumäne wie gesagt ist dreimal so groß für Österreich etwa.

00:41:08: Es ist wirklich vielfältig in jeder Hinsicht Was die Bauten betrifft, was die Menschen betriffe.

00:41:15: Die Geschichte, die Kultur das Essen und das Trinken eigentlich alles.

00:41:19: Genau!

00:41:20: Und was wir ja auf dieser Reise gar nicht berühren.

00:41:22: aber was zu Vielfalt Rumäniens dazu kommt du kannst auch ans Meer fahren Du kannst natürlich in eine Konstanz herfahren und bist dann plötzlich auch mehr.

00:41:30: Also da hast du schon noch diesen Aspekt von Rumänien, nicht auf dieser Reise aber natürlich als einer anderen Reise oder verlängert?

00:41:39: Ja natürlich man könnte es verlängern und am Schwarzen Meer zum Beispiel sein.

00:41:43: Auch diesen Aspekten gibt es zu gewissen Zeiten ein bisschen zu überlaufen.

00:41:49: also im Sommer ist das ein Hotspot logischerweise wo die Preise ganz irreal sind im Vergleich zum übrigen Land.

00:41:58: Also preislich ist normalerweise Rumänen für uns ganz angenehm, dort ist das Gegenteil.

00:42:04: und die Donau natürlich haben auch Flüsse gibt es viele und natürlich prägend ist die Dona und das Donatelter, das haben auch teilweise auf dem Programm, ist natürlich eine ganze eigene Welt auch.

00:42:17: Und ich glaube, du hast jetzt zwar ein paar Mal gesagt da und dort sind auch viele Leute.

00:42:21: Aber ich glaube man musste schon so auch ein bisschen in der richtigen Relation.

00:42:25: Das ist...

00:42:25: Rumänien ist nach wie vor so ein kleines Reise-Land!

00:42:30: Ich glaube wir haben jetzt irgendwo im Vorfeld gelesen In Österreich haben wir irgendwie hundert Millionen Nächtegungen im Jahr an den Rumänian Fünf oder so in dieser Größenordnung.

00:42:38: also es muss man sich immer vorstellen Wer sich vor Overtourism fürchtet, ich glaube in Rumänien sind wir davon noch weit entfernt?

00:42:47: Das sind wir weit entfernte.

00:42:49: Und wie gesagt es ist ein ganz unterschätztes Reisenland.

00:42:53: Viele haben irgendwelche Klischees oder gar nichts und es ist eigentlich faszinierend in dieser Größe, in dieser Bundheit, in der Unterschiedlichkeit und trotzdem ist eine Rumänian das glaube ich eigentlich auf einem guten Weg ist.

00:43:13: Schauen wir kurz in diese praktischen Hinweise hinein, vielleicht auch um ein paar Klischees aufzuräumen.

00:43:20: Ist Rumänien gefährlich?

00:43:21: Muss man sich viel vor Taschentieben fürchten?

00:43:24: Wird man ständig von Bettlern belästigt?

00:43:26: Das wäre so ein klassisches Vorurteil das Menschen hätten!

00:43:29: Ist es so oder merkt man das doch gar nicht?

00:43:32: Es ist eher nichts so.

00:43:34: Es gibt natürlich Bettler aber nicht mehr als bei uns würde ich sagen Und die Kriminalität ist niedrig.

00:43:42: Es gibt so ein Schlagwort, was Rumänen nicht kriminell ist.

00:43:50: Denn jene Rumänen, die kriminell sein wollen sind irgendwo im Westen.

00:43:55: Ich war wie gesagt schon sehr oft in Rumäne nach Filmegruppen bis er überhaupt nichts passiert und ich hoffe es ist soweit.

00:44:04: aber das sagt man braucht sich in keinster Weise fürchten.

00:44:08: Was packst du auf jeden Fall ein, wenn du nach Rumänien fährst?

00:44:13: Vorfreude.

00:44:15: Aber was redest du den Leuten, was sollen sie unbedingt mitnehmen?

00:44:18: Es ist ein Reisenland wo das völlig unproblematisch ist.

00:44:22: Also läschere einfache Kleidung.

00:44:26: also wieder wird es extrem kalt noch extrem heiß.

00:44:32: natürlich kann's warm werden im Sommer ist klar.

00:44:34: aber also ganz spezielle Reisevorbereitungen glaube ich braucht braucht man nicht.

00:44:41: Wann ist deine liebste Reisezeit für Rumänien?

00:44:44: Naja, es ist so ab Ostern.

00:44:46: Ab

00:44:47: Ostern!

00:44:47: Vorher ist dann schon kühl da in den Kabaten oder?

00:44:50: Da ist sie noch kühl, der kann auch Schnee natürlich liegen und die Vegetation, wenn die anfängt, ist einfach schöner

00:44:58: Wenn du jetzt zurückblickst auf diese vielen, vielen Reisen nach Rumänian.

00:45:03: aber es sind unendlich viele tolle Begegnungen und Momente.

00:45:07: vielleicht magst Du so einen diese Momente mit uns teilen, wo du sagst das werde ich nie vergessen.

00:45:16: Es gibt natürlich etliches was ich nicht vergessen würde aber ich habe nicht erwähnt.

00:45:21: ich kenne eine Sim-Bürger-Sexin seit eben dreißig oder fünfunddreißig Jahren und die besuche ich jedes Jahr zumindest.

00:45:31: und sie hat sich in einem kleinen Dorf außerhalb von Sibiu angesiedelt und hat sich zur Lebensaufgabe eigentlich in der Pension schon vor der Bension, aber dann in der Baison gemacht.

00:45:42: Dass sie dieses Dorf, das auch praktisch nur von Roma-Kindern und Romanmenschen im Besiedel ist, dass sich dieses Dorfen eine gute Zukunft führt.

00:45:56: Und ich habe das wie gesagt beobachten können über viele Jahre.

00:46:02: Was diese Frau geleistet hat, ist unvorständbar.

00:46:07: Herr Minerot heißt sie In der österreichischen Zeitung ist einmal ein Bericht über sie gewesen.

00:46:14: Die Mutter Courage von Sieben Bürgen hat sich heißen und sie ist so ein Beispiel, was ein einzelner Mensch bewegen kann.

00:46:22: Es sagt noch einen Satz ... Als er hingekommen ist, hat es sich gesagt, sieben Menschen im Dorf des Söhnen ungefähr sechseinhundert Leute.

00:46:33: Sieben Leute sind einer geregelten Arbeit nachgegangen Und vor ein paar Jahren hat sie mir gesagt, es hat sich umgedreht.

00:46:40: Sieben kenne ich die keiner geregelten Arbeit nachgehen und genauso ... Die Kinder sind nicht in der Schule gegangen.

00:46:47: jetzt gehen alle in die Schule und machen einen Schulabschluss.

00:46:51: Es gibt praktisch keine Arbeitslosigkeit.

00:46:53: das ist etwas außerhalb von Hermann Schlazibiu.

00:46:56: also da gibts viele Arbeitsplätze Also was ein einzelner Mensch bewirken kann.

00:47:00: den Bartos Borschen habe ich erwähnt und diese Hermine Roti noch besser.

00:47:07: Also das ist beeindruckend, was manche Menschen bewegen.

00:47:12: Ja danke lieber Leo!

00:47:13: Danke für diese vielen Eindrücke von Rumänien.

00:47:15: auch dieses positive Rumänian Bild, dass du uns hier mitgebracht hast... Wie die Song eines, das uns ein bisschen zuversichtlich auch in die Zukunft blicken lässt.

00:47:26: Vielleicht auch uns ein bischen achtsam werden lassen sollte, dass man nicht alles glauben sollte was wir so lesen und vielleicht die Vorurteile zu Hause lassen sollte und Rumänien bald einmal besuchen sollte.

00:47:38: Euch liebe Hörerinnen und Hörersorge vielen Dank wieder fürs Zuhören!

00:47:42: Dass ihr schon zum sechzehnten Mal mit dabei wart.

00:47:45: schreibt uns doch gerne auf Instagram oder auf Facebook Ob ihr eine bestimmte Wunsch-Episode habt, ob ihr eine Wunschtestination habt die wir mit euch besprechen sollen.

00:47:56: Wir haben euch die Fotos hochgeladen auch eine Reiseroute davon.

00:48:01: Die Links findet ja alle in den Show Notes!

00:48:04: Wir freuen uns über eine Bewertung auf den gängigen Podcast Plattformen und Erzählt euren Freunden davon, wie wunderbar man hier über Reisen hören kann und dann später vielleicht auch mal mit Kneißl gemeinsam unterwegs sein kann.

00:48:20: Wie mit dem Leo zum Beispiel – und dann wirklich ganz tief in Rumäniens Geschichte und Kultur eindringen kann!

00:48:28: In diesem Sinne lieber Leo danke, dass du heute bei uns im Podcaststudio warst.

00:48:32: Ich danke für die Möglichkeit ein bisschen, vielleicht das Rumänenbind abzurunten oder zurecht zurück.

00:48:38: Alles Liebe und eine gute Reise.

00:48:41: Und bis zum nächsten

00:48:58: Mal!

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