KAP VERDE
Shownotes
In dieser Episode reisen wir auf die Kapverdischen Inseln. Wie bunte Perlen liegt der afrikanische Inselstaat im Zentralatlantik.
Auf unserer 10tägigen Reise besuchen wir 4 der 15 Inseln. Bei unseren Wanderungen und Erkundungen auf dem Archipel machen wir viele Entdeckungen auf den südlichen Inseln. Die raue, karge und spektakuläre Vulkan-Landschaften ist durchfurcht von üppigen tropisch-grünen Tälern mit Mango-, Bananen- und Zuckerrohrplantagen.
Wir verkosten Wein, der auf der Feuerinsel Fogo auf vulkanischem Gestein wächst, stehen am Krater des aktiven Vulkans Fogo, erleben Zeugnisse des Sklavenhandels und lebendige Stadtkultur in Mindelo. Die schönste der Inseln, Santo Antão heben wir uns fürs Finale auf. Hier erkunden wir den berühmten Cova-Krater und das Paúl-Tal mit seinen bizarren Felstürmen. Auf dem alten Eselsweg von Cruzinha wandern wir nach Ponta do Sol, 15 Kilometer entlang der Steilküste, hoch über dem Meer, wo wir mit etwas Glück auch Schildkröten entdecken.
Diesmal spricht Robert Seeger mit Dr. Hans Steyrer, er ist Geologe und begleitet vor allem Reisen in Regionen, die erdgeschichtlich besonders interessant sind. Auch du wirst Feuer & Flamme sein für die Highlights von Kap Verde.
Hier kannst du diese Reise buchen: https://shorturl.at/BfuVf
Spezialitätentipp:
Chachupa rica: Dieser herzhafte Eintopf ist das Nationalgericht und besteht typischerweise aus getrocknetem Mais und Bohnen, Wurzelgemüse, Süßkartoffeln und einer großzügigen Auswahl an Fleisch oder Fleisch.
Chachupa pobre ist die vegetarische Variante mit viel Mais und Bohnen.
Canja de Galinha: traditionelle Hühnersuppe mit Reis und Gemüse.
Produziert von DAS POD (https://daspod.at)) Idee & Konzept: Agentur für Kommunikationskunst (https://kommunikationskunst.at))
Diesmal mit dabei: Mag. Robert Seeger als Host: Speaker, Kunsthistoriker und Reise-Enthusiast Dr. Hans Steyrer: Geologe und Reiseleiter bei Kneissl Touristik
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Transkript anzeigen
00:00:01: Feuer und Flamme, der Reisepodcast von Kneißeltouristik.
00:00:08: Hans!
00:00:09: Warum bist du Feuer-und-Flamme für die Cap Verden?
00:00:13: Die Cap Verde ist eine Inselgruppe aus Feuereinstaaten.
00:00:17: Es sind alles Vulkanen.
00:00:18: Und die Menschen, die man dort gerne lernt, brennen für ihr Land.
00:00:23: Insofern ist das ein perfekter Titel für diese Reise.
00:00:25: Grüß Gott und herzlich willkommen bei Feuer und Flamme dem Reisepodcast von Kneißel Touristik.
00:00:33: Wir sind angekommen bei Episode XIII einer richtigen Glücksepisode für unsere Reisen, die wir haben!
00:00:40: Wir nehmen euch in diesem Podcast alle vierzehn Tage mit auf eine ganz konkrete Reise aus dem aktuellen Kneißenkartalog immer mit erfahrenen Reiseleiterinnen und Reisleitern – die ihre persönlichen Geschichten, ihre besonderen Momente mit uns teilen, aber auch genau jene Details verraten die man woanders gar nicht erfahren könnte.
00:01:03: Heute geht es auf die Cap Verden Auf Inseln im Atlantik vor der afrikanischen Küste.
00:01:08: Die sind karg und grün Es ist vulkanisch Es ist afri- kanisch Und portugiesisch.
00:01:15: Eine echte Feuer und Flamme Reise.
00:01:19: Wie immer werden wir euch alle zusätzlichen Informationen in die Show Notes stellen, mit den passenden Links dazu.
00:01:26: Wir sind auch auf Instagram zu finden und auch auf Facebook unter Kneißel Touristik!
00:01:32: Und wir nehmen euch jetzt mit in dieses kapferdische Lebensgefühl.
00:01:37: Mein Name ist Robert Seger.
00:01:38: ich bin euer Reiseleiter in diesem Podcast aber ich bin natürlich auch heute wieder nicht allein.
00:01:44: Heute bei mir im Podcaststudio ist Dr.
00:01:47: Hans Steirer ein Geologe ehemaliges an der Universität in Salzburg und seit vielen, vielen Jahren Reiseleiter bei Gneisel.
00:01:56: Hans, du begleitest ja Reisen überall dorthin wo die Erde auch irgendwie spannende Geschichten erzählt?
00:02:01: Na kann Jadkar ein dieser Haara Süditalien georgieren oder eben die Cup werden?
00:02:07: Herzlich willkommen hier im Podcaststudio!
00:02:10: Sind die Cup-Werden besonders auch für einen Geologen ein reizvolles Reiseziel?
00:02:15: Ja sind sie.
00:02:16: Wir haben einen aktiven Volkan, den Fogo.
00:02:19: Den wir auch besteigen.
00:02:21: Die ganzen Inseln sind vulkanischen Ursprungs und man sieht dort Dinge die man sonst nur in Lehrbüchern sieht.
00:02:27: Also wir sehen dort, wie Ozeane entstehen.
00:02:29: Wir sehen also Zeugen früherer Klima-Epochen.
00:02:32: Wir haben so Stranddünnen auf siebzig-achtzig Meter See hier oben.
00:02:36: Und viele Phänomene, die einfach wirklich unglaublich schön sind und die eine Geschichte erzählen.
00:02:42: So eine spannende Geschichte!
00:02:43: Man merkt schon, wie sehr du für das schon brennst.
00:02:45: und bevor wir hier gemeinsam aufbrechen hören wir uns einmal an.
00:02:49: Wie hört sich denn der Einstieg im Katalog selber an?
00:02:54: Wieder mal eingelesen von unserer lieben Elisabeth Kneysl Neumeier!
00:03:15: karge und spektakuläre Vulkanlandschaften durch Furcht von tropischen, übkgrünen Tälern mit Mango-, Bananen- und Zuckerrohrplantagen.
00:03:29: Wie bunte Perlen liegen die fünfzehn kaverdischen Inseln im Atlantik verstreut.
00:03:37: Das Archipel ist eine uralte Kulturlandschaft ein unentdecktes Natur- und Wanderparadies.
00:03:46: Bei unseren Wanderungen und Erkundungen machen wir viele Entdeckungen auf den südlichen Inseln, jenen über dem Wind.
00:03:55: Und auch die nördliche Insel unter dem Wind.
00:04:00: Wir verkosten Wein der auf der Feuerinsel Fogo vulkanischem Gestein abgerungen wird Stehen am Krater des aktiven Vulkans Fogo!
00:04:12: Wir erleben die Zeugnisse des Sklabenhandels und lebendige Stadtkultur in Mindelo.
00:04:21: Die schönste der Inseln.
00:04:23: heben wir uns fürs Finale auf!
00:04:26: Eine einstündige Fährüberfahrt bringt uns nach Santo Antau, wo wir den berühmten Covacrate erkunden im sattgrünen
00:04:38: Paultal
00:04:39: mit seinen bizarren Felstürmen wandern.
00:04:43: die spektakulärste unserer Wanderungen führt uns auf alten Eselswegen von Crosinha nach Ponta dos Sol.
00:04:55: Fünfzehn unvergessliche Kilometer entlang der Steilküste
00:05:00: hoch
00:05:01: über dem Meer.
00:05:05: Ja, lieber Hans, das klingt ja schon unglaublich spannend!
00:05:08: Versuchen wir die Reise zuerst auch so ein bisschen geografisch einzuorten?
00:05:13: Wo sind wir denn genau?
00:05:15: Wo liegen denn die Kappwerden wirklich genau und welche Inseln schauen wir uns dann dort an?
00:05:21: Die Kapherden liegen also vor der Küste Westafrikas, nach der sind sie übrigens auch benannt.
00:05:27: Also die Kapherde selbst sind nicht wirklich grün oder noch ganz wenigen Stellengrün und benannt sind sie nach dem grünen Cup, das ist ein Cup vor der Küsse Senigals wo da Ka drauf liegt.
00:05:39: Das war der Uringspunkt für die Segler damals und nachdem sind die benannt.
00:05:43: Wir werden also vier von diesen Inseln kennenlernen zehn bewohnte Inseln, aber die vier spannendsten.
00:05:49: Für uns spannendsten weil man schöne Wanderungen machen kann.
00:05:52: Weil sie sehr ursprünglich sind und touristisch kaum noch erschlossen sind.
00:05:55: Die werden wir uns anschauen.
00:05:56: also das ist Santiago, das ist Pogo Das ist Santanao und das ist Saoicente.
00:06:02: Das sind die vier Inselen die wir uns anscheinend werden.
00:06:05: Wie oft warst du schon selber auf den Cup werden?
00:06:07: Siebenmal
00:06:08: bis jetzt.
00:06:09: Und ich hoffe ich komme doch mal hin.
00:06:11: ja
00:06:12: Du hast es schon ein bisschen gesagt Wir werden ganz viel wandern Wander, eine Naturreise wo man viel zu Fuß auch unterwegs sein wird.
00:06:20: Die komplette Route inklusive einer Karte laden wir euch selbstverständlich wieder hoch auf Instagram und auch auf Facebook.
00:06:26: da könnt ihr dann auch so ein bisschen Schritt für Schritt mit dem Daumen über eurem Smartphone mit Reisen und verlinken euch natürlich alles.
00:06:35: in den Show-Nord fangen wir gleich an ganz von Anfang an.
00:06:40: Über Lissabon kommen dann auf die Hauptinsel der Cup-Werden, ist durchaus eine längere Anreise.
00:06:45: Wie kann man sich so dieses Ankommen auf den Cup-Wehrden vorstellen?
00:06:49: Was hat ... was ist so der erste Eindruck, dem er dort bekommt?
00:06:53: Ja, der erste eindrücke süßes Finstervoll bekommen in der Nacht an und wir treffen also am Flughafen unsere Local Guides und unseren Busfahrern.
00:07:01: Und was einem sofort auffällt, also auch am Flughaufen schon das alle gut drauf sind Das is Für mich ist auf Flughäfen eher die Ausnahme, dass Leute gut gelaut sind.
00:07:11: Aber da sind alle gut gelaunt!
00:07:12: Auch in der Nacht noch am Flughafen?
00:07:13: Ja auch in
00:07:14: der nacht noch am Flughafen und es empfängt einen unglaublich angenehmen Klima wenn man raus geht.
00:07:20: das ist warm es ist angenehm warm und es ist feucht.
00:07:25: natürlich aber man fühlt sich sofort wohl.
00:07:27: ja aber vor allen Dingen fühlt man sich wohl weil die Menschen einfach so sind.
00:07:31: jetzt nicht nur die klimatische Wärme sondern auch die Wärmer des Empfangs
00:07:36: Übernachtet einmal was ich kurz und dann geht es ja gleich los, dann entdeckt man Santiago.
00:07:41: Was sind so die Eindrücke des ersten Tages?
00:07:45: Was sind die Highlights von dort?
00:07:47: Santiago ist die Hauptinsel.
00:07:50: Die heutige Hauptstadt ist Praia.
00:07:51: Das ist eine Stadt mit einer eindrucksvollen Kolonialarchitektur.
00:07:58: Die Geschichte der Kabirten ist geprägt vom Kolonalismus also die Portugiesen waren bis in die siebzige Jahre des vergangenen Jahrhunderts dort.
00:08:07: Und diese Gebäude prägen nach wie vor die Stadt, aber wenn man auf die Hauptstadt verlässt dann kommt man eine sehr ländliche geprägte Gegend mit unglaublich vielen Neubauten und kleinen Häusern, aber auch mit Zeugen einer Aufbruchsstimmung, die unglaublich ist.
00:08:25: Es gibt also eine Riesenuniversität, die gerade gebaut worden ist Erstaunlich guten Ruf, sich erwirtschaften konnte oder erarbeiten konnte.
00:08:36: Wie
00:08:36: viele Leute leben auf den Kappwerden?
00:08:38: Ja
00:08:38: also insgesamt so und die sechshunderttausend.
00:08:41: Aber es leben mehr als diese sechshundertausend Leben in der Diaspora.
00:08:46: Also mehr als die Hälfte der Kavirianer lebt irgendwo auf der Welt.
00:08:52: Ein kleiner Inselstaat, vielleicht eine kleine Nebengeschichte wirst du auch wissen.
00:08:55: Aber für mich sehr beeindruckend!
00:08:56: Sie haben sich jetzt zum zweiten Mal hintereinander für die Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert und sind auch in Heuer wieder mit dabei.
00:09:03: Das ist auch sehr interessant weil du sozusagen sagst, ich war halt ein mini kleiner Insellstaat was dir ein Wohnerzahl anbelangt und kannst dich hier durchsetzen um in die besten der Welt aufzusteigen.
00:09:16: Das zeigt vielleicht auch schon so ein bisschen die Lebensfreude, diesen Aufbruch.
00:09:20: Das ist nämlich bei den letzten zwei Fußballweltmeisterschaften passiert.
00:09:25: Dann erkundet man mal so ein bischen diese Hauptinsel bevor es dann hinüber geht auf die Vulkaninsel, auf die Feuerinsel nach Fogo.
00:09:34: da bist du ja mitten in deinem Spezialgebiet.
00:09:37: Wie kann man sich so eine Vulkaninsel eigentlich vorstellen?
00:09:40: Naja... Es ist ein Dreieck.
00:09:43: also in der Kulisse ist das tatsächlich ein Dreiek Das aus dem Meer aufragt und so knapp dreitausend Meter, also ein bisschen über zweitausend neunhundert Meter.
00:09:51: Aber unter der Erde, also unter den Wasserspiegeln sind es noch mal viertausende Meter.
00:09:54: Das heißt für die meisten der Reiseteilnehmer ist das sicher das erste Mal, dass sie von sieben Tausenden da oben sind weil so hoch ist der Berg insgesamt.
00:10:01: Und Taufstieg ist eine gewisse Herausforderung aber man geht ungefähr vier Stunden rauf.
00:10:07: Man kommt wirklich bis zum Gipfel rauf und man sieht also den Gipfelgrater in seiner ganzen Pracht Und man sieht also auch die Spuren von früheren Vulkanausbrüchen.
00:10:19: Also man ist wirklich innerhalb eines riesigen Graters, der Fogo war in früheren Zeiten viel viel höher als heute, also einige hundert Meter höher und die heutige Form ist relativ jung, das war der letzte Ausbruch im Jahr und seit er hat sich die Form nicht mehr entscheidend verändert.
00:10:37: aber wie gesagt die Geschichte ist viel komplexer und man sieht die Zeugen vom früheren großen Vulkangebäuden oben am Gipfel sehr schön.
00:10:44: Was hat
00:10:45: man da für einen Ausblick oben?
00:10:47: Wie gesagt, man sieht in den Krater hinein.
00:10:50: also der alte Krater ist riesig das sind mehrere Kilometer Durchmesser, fünfzechs Kilometer durchmesser und der vermittelt einen Eindruck was da passiert ist in den Jahrmillionen seit dieser Berg existiert dann Und man sieht ihn unter auf die landwirtschaftlich geprägten Areale.
00:11:07: Man kann es zwar nicht vorstellen aber es ist praktisch nur vulkanische Asche Und in dieser Asche wird Weinbau betrieben, und zwar ein hervorragender Weinbau.
00:11:17: Also unglaublich aufwendig!
00:11:19: Was wächst da?
00:11:21: Rotwein-Weißwein was wir da gekämpft haben?
00:11:24: Eine Sorte die es bei uns nicht gibt.
00:11:26: der heißt Chadi Fogo.
00:11:28: Das ist weißwein und rotwein unter einer Rosette also eine Küwes aus.
00:11:32: den beiden sind trockene wirklich sehr charaktervolle Weine die es auch nur auf den Inseln gibt.
00:11:38: die werden nicht exportiert.
00:11:40: Der Erdrag würde auch gar nicht ausreichen dafür.
00:11:43: Aber es sind auch Obstblantagen dort, also Plantagen.
00:11:45: Es sind Obstbäume die liebevollst gepflegt werden und wachsen alle möglichen Früchte dort aber unter enormem Aufwand.
00:11:52: Das ist unvorstellbar welcher Arbeitsaufwander betrieben wird um dem Land etwas abzuringen.
00:11:59: Ist der Aufstieg?
00:12:01: Für jeden bewältigbar?
00:12:02: muss man da viele bergsteigerische Fähigkeiten mitnehmen?
00:12:05: oder wie kann man sich einen Aufstieg vorstellen auf den Vulkan?
00:12:08: Naja, wie alle Volkanen beginnt relativ harmlos und nicht sehr steil.
00:12:14: Wie alle Volkane dieses Typs werden es nach oben ein bisschen steiler aber das ist nicht wirklich zum Klettern.
00:12:21: also wenn man ein bisschen Wander erfahren hat im Stande ist so fünf bis sechshundert Höhenmeter am Stück zu gehen dann schafft man das problemlos.
00:12:28: Ist man da mit einem Guide von vor Ort unterwegs?
00:12:31: Natürlich, natürlich.
00:12:32: Also ich würde zwar inzwischen keinen Guide mehr brauchen aber das ist für uns auch ein anderer Punkt der wichtig ist.
00:12:39: gerade bei dieser Reise brauchen wir die einheimische Bevölkerung.
00:12:42: es würde sonst nicht funktionieren und die Lokalei so sich kennt ihn jetzt schon seit Anfang an.
00:12:48: Wir sind inzwischen wirklich befreundet miteinander und gibt doch immer Tränen beim Abschied und er ist einfach notwendig nicht mit dem Weg zu finden, sondern mit den Leuten in Kontakt zu haben.
00:12:58: Man sieht dann was das bedeutet dort zu leben.
00:13:01: der lebt auch dort oben und er hat es beim letzten mal auch seine Schwester mitgenommen.
00:13:05: die möchte jetzt auch einschulen als Bergführerin.
00:13:08: Das ist emotional immer sehr aufwühlend muss ich sagen.
00:13:12: aber ohne diese Menschen geht's nicht.
00:13:14: Was sprechen die Leute eigentlich?
00:13:17: Ja sie sprechen Portugiesisch natürlich Aber untereinander sprechen sie ihre eigenen Spezie eine kreolische Sprache für die meisten unverständliches Sprachkonstrukt aus portugiesisch- und afrikanischen, westafrikanische Sprachen.
00:13:33: Hat auch eine Geschichte diese Sprache weil wenn vielleicht noch darauf zu sprechen kommen das Gafenhandel hat diese Inseln Jahrhunderte lang geprägt.
00:13:42: Und diese Art der Verständigung des kreolische das haben die Portugiesen nicht verstanden.
00:13:48: ja dass war eine Möglichkeit sich untereinander zu verständigen ohne dass die Kolonialherren was davon mitkriegen.
00:13:55: Eine
00:13:55: Art Geheimsprache
00:13:56: um untereinander quasi sicher zu kommunizieren.
00:13:59: Ja toll, würdest du sagen ist die Besteigung des Vulkan so ein bisschen der Höhepunkt dieser Reise?
00:14:05: Es ist
00:14:05: ein Höhepunkt.
00:14:06: also für diejenigen die bergsteigerisch interessiert sind ist es sicher der Höhelpunkt.
00:14:12: Für mich nicht wirklich.
00:14:15: Dann kommen wir gleich vielleicht noch etwas was du sagst dein Höhempunkt.
00:14:18: Hören wir uns jetzt mal an, wie es dann mit der Reise weitergeht.
00:14:22: Die Elizabeth wird uns das wieder aus dem Katalog vorlesen und dann können wir darüber reden was dann an diesem Tag so passiert und wo die nächsten großen Highlights sind.
00:14:51: Beim Zwischenstopp in Praia lernen wir bei einer Stadtführung das historische Zentrum Praias kennen, das Plateau und besuchen die Markthalle Mercado Municipal.
00:15:07: Am Nachmittag weiterflug auf den Insel Saovissen mit Mindelo als Musikmetropole des Archipels.
00:15:16: In dieser lebendigen Atmosphäre haben sich Kunst und Kultur besonders gut entfaltet, sodass mit der Zeit die Kreativen von Cap Verde im Mindelo ein neues Zuhause gefunden
00:15:30: haben.
00:15:35: Ja jetzt kommen wir ja schon bisschen weiter wieder.
00:15:38: eine Frage, die mich auch noch dazwischen so interessiert ist wie kommen wir da eigentlich sozusagen von einer Insel zu anderen?
00:15:45: Wie ist man dann unterwegs?
00:15:48: Meistens mit Flugzeugen also mit kleinen Propellerflugzeugen und einmal mit der Fähre oder mit Schiffen.
00:15:57: Dann kommen wir ja an diesem Tag auch wieder zurück auf die Hauptinsel Santiago, da sind wir beim Einstieg sozusagen weil wir schon zu gierig waren auf die Vulkanbesteigung ein bisschen schneller darüber hinweggegangen.
00:16:08: aber vielleicht kannst du uns mal kurz sagen was sind denn so die Dinge dem man auf Santiago unbedingt sehen sollte?
00:16:15: Man abgesehen von der Hauptstadt, von der wir schon ein bisschen gesprochen haben machen wir also eine Wanderung durch eines dieser wirklich grünen Täler, die es auf dieser Insel gibt.
00:16:24: Überraschend Grün als Revere Grande, also das große Tal und das führt hinunter bis an die Küste zur alten Hauptstadt, Fidale Veia.
00:16:33: Und diese alte Hauptstadt ist Weltkulturerbe und stammt aus der Zeit, dass die Portugiesen dort den schwunghaftesten Sklavenhandel der Welt betrieben haben.
00:16:43: Es sind mehrere Millionen Sklafen verschifft worden von dort und die Gebäude der ehemaligen Kolonialherren gibt's noch.
00:16:51: Die sind eben auch denkmal geschützt und ermitteln einen großartigen Eindruck, wie man damals gelebt hat.
00:16:56: Man darf es ja nicht vorstellen dass die in Prunk- und Protz gelebt haben, die haben sie ja bescheiden gelebt.
00:17:02: aber die Gewinne die sich gemacht haben waren unvorstellbar.
00:17:05: Und in der alten Hauptstadt sieht man so auch noch die Spuren dieses Sklavenhandels.
00:17:11: Es gab also seinen Pfahl, seinen Atmatapfahl wo man die Sklafen an Seilen aufgehängt hat und präsentiert hat und dann versteigert hat.
00:17:21: Also dieser Pfahl, der steht also noch mitten am Hauptplatz der alten Hauptstadt drunter.
00:17:27: War das so ein Umschlagplatz letztlich für den Sklavenhandel?
00:17:30: Weil man ja wahrscheinlich kann man die Sklafen dann zuerst aus Afrika, aus dem Landesinneren irgendwo dorthin, aufs Kontinent und wurden dort quasi weiterverkauft.
00:17:41: Kann man sich das so zynisch klingen?
00:17:43: Das
00:17:43: war so!
00:17:44: Ja, es ist der Umschlagspaz gewesen.
00:17:46: Es gab keinen anderen Hafen Nirgends.
00:17:50: Wo mehr Sklaven umgeschlagen wurden, sind auch so auf dem Kapp werden.
00:17:53: Also wir sprechen hier von mehr als zehn Millionen Menschen.
00:17:57: Wahnsinn!
00:17:58: Was erzeugt das heute noch für ein Gefühl?
00:18:00: Spürt man es heute noch also diese lange auch koloniale Unterdrückung?
00:18:07: Man wird nachdenklich.
00:18:09: Es gibt oberhalb der alten Hauptstadt die Ruine einer riesigen Kathedrale, die natürlich von Sklafen errichtet worden ist die aber die Menschen dort, obwohl sie katholisch gewesen und tiefgläubig gewesen sind und immer noch sind nie betreten durften.
00:18:24: Wir reisen ja dann auch weiter – wir haben es im Text schon gehört!
00:18:29: Wir kommen nach Mindelo, wir kommen zur Musik.
00:18:34: Ich habe oft schon gelesen und gehört dass Musik eine ganz besondere Rolle spielt auf den Kappwerden.
00:18:40: Warum ist das eigentlich so?
00:18:41: Und ist das tatsächlich nur Folklore oder ist es tatsächlich lebendige Musik?
00:18:47: Das ist lebendige Musik.
00:18:49: Also gerade in Mendelo ist egal, in welches Lokal man geht... Man kriegt nicht nur hervorragendes Essen sondern es ist immer Musik dabei und zwar eine Musik die einem durch und durchgeht.
00:18:59: also man versteht's natürlich nicht das entweder auf Portugiesisch oder auf kreolisch man verstehts nicht.
00:19:04: aber man spürt Es gibt ein paar großartige Lieder.
00:19:09: aus Mendelo stammt das auch.
00:19:10: Die wahrscheinlich berühmteste Künstlerin, da werden sie bei uns Einigen bekannt ist Césaria Evera, die ungefähr im Jahr- und Elf ist sie verstorben.
00:19:22: Und diese war ganz berühmte Lieder geschrieben hat, die auch immer allzu hören sind.
00:19:27: Ich habe das ein bisschen gelesen, es kommen natürlich auch viele Themen, die du schon angesprochen hast von dieser Despora, von diesem Heimatverlust, viel Wehmut, Schwermut ... einen Anklang an den Fado in Portugal.
00:19:44: Kann man das sich so ein bisschen vorstellen?
00:19:46: Ja, inhaltlich kann ich es jetzt nicht so hundertprozentig beurteilen, aber also das berühmteste Lied von der Cesare Evora heißt Zodat und das behandelt genau diese Sehnsucht nach einem glücklichen Leben von dem Menschen die dort auf den Inseln zu Hause sind und ist auch eine Botschaft an diejenigen, die in der Diaspora leben, um an die Heimat zu denken vielleicht auch die Möglichkeit zu haben, wiederzukommen.
00:20:14: Ja und von der Musik das ist schon gesagt da sind wir schon im Lokal.
00:20:18: dann gibt es neben der tollen Musik tolles Essen eines der Lieblingsthemen von mir auch eines der Themen die sich quer durch alle unsere Episoden durchziehen essen und trinken.
00:20:29: jetzt muss ich selber gestehen Keine Ahnung, was man auf den Cup werden so essen kann.
00:20:36: Ich denke natürlich irgendwie wahrscheinlich an frischen Fisch und solche Dinge aber vielleicht irre mit da total.
00:20:43: Lieber Hans, was wird denn aufgetischt auf dem Cup werden?
00:20:47: Ja also das Essen ist ... Mit einem Wort zu charakterisieren, es ist großartig!
00:20:54: Das Essen, was wir eigentlich sehr oft bekommt, das lokale Standardessen heißt Kachupa.
00:21:01: Das ist ein Eintopfgericht.
00:21:04: Ein Eintopfgericht, wo Mais immer dabei ist und Bohnen dabei ist.
00:21:07: Wo aber auch die Früchte dabei sind, das es im Land gibt.
00:21:10: Maniok zum Beispiel oder Süßkartoffeln werden nicht mehr angebaut, sondern auch geliebt.
00:21:16: Und da gibts zwei Varianten von dieser Katschupa, die Katshuparika.
00:21:21: Das ist die mit Fleisch- und Fisch-, oder Fleisch-oder-Fisch- und der Katsjupapoble, also die Arme-Katsjupa, wo kein Fleisch unter Fisch drin ist.
00:21:31: und gleich schon Fisch sagen, obwohl Fisch dort in grauen Mengen gefangen wird.
00:21:35: Schon noch Luxus muss man ganz ehrlich sagen.
00:21:38: aber es macht nichts weil den normale Katschupa schmeckt großartig und wir haben doch einige Wanderungen dort auf dem Inseln und wir kriegen immer Fries Pakete mit.
00:21:51: das ist immer Katshupa.
00:21:52: also dass wird dort gekocht wird dann kalt oder lauwarm gegessen ist extrem nahhaft unterstützt natürlich auch die Einheimischen, weil sie damit arbeiten gehört wird hin.
00:22:04: Weil sie unsere Jause sozusagen herrichten und ist echt etwas Besonderes.
00:22:10: Schade dass du uns heute nicht so was mitgebracht hast aber es wäre wahrscheinlich ein bisschen weit.
00:22:16: Das ist sicher das weiteste Arbeit, das kriegt man auch in jedem Lokal.
00:22:20: Jeder ist stolz auf seine Katschupa und in den Restaurants, die also auch auf Touristen ein bisschen eingerichtet sind, ist natürlich Fisch in allen Variationen in unglaublicher Qualität zu bekommen.
00:22:32: Der wird das auch nach wie vor vor Ort gefangen und was man ganz, ganz selten kriegt, weil es also nur zu besonderen Anleisten gemacht wird – ich hoffe ich spreche das jetzt richtig aus – die Kancha de Caligna eine Hühnersuppe, die so höchst aufwendig ist in der Zubereitung.
00:22:48: Ich habe es nur zweimal bekommen obwohl ich so oft dort war.
00:22:51: Und das ist ja ein Festgericht.
00:22:53: Also wenn man die Möglichkeit hat unbedingt genießen!
00:22:57: Ja, ich glaube dass man jetzt schon so ein bisschen richtig Guster auch bekommen hat auf die Cup werden.
00:23:02: Aber wir sind ja noch nicht fertig mit unserer Reise!
00:23:05: Wir haben schon viele tolle Dinge gesehen und erlebt aber jetzt am sechsten Tag geht es ja wieder, geht's glaube ich mit dem Boot weiter?
00:23:13: Wir setzen dann sozusagen mit den Boot diesmal nicht mit dem Flugzeug auf eine andere Insel über, die man zumindest im Einleitungstext habe das so rausgehört vielleicht die schönste Insel der der Cup werden.
00:23:26: Auch ich hoffe, dass Sie das jetzt richtig aussprechen.
00:23:28: Das botikistische Santo Atau.
00:23:31: Erzähl uns doch etwas über den Zauber dieser Insel!
00:23:34: Sie ist deswegen... empfinden wir sie auch so schön weil sie grün ist.
00:23:39: Das ist einfach in unserer Vorstellungswelt so verankert.
00:23:44: Grün empfinden wie ein Vertraut und aus Schönem.
00:23:47: Und die Insel ist auch vertraut-und-schön.
00:23:49: Es ist unglaublich grün.
00:23:51: Und sie erzählt finde ich die schönsten Geschichten auf dem ganzen Kopf werden.
00:23:56: Die Wanderung, die wir dort machen, das ist... Du hast mich also vorhin gefragt welches für mich der Höhepunkt ist und für mich sind du da auch der Hohepunkt.
00:24:04: Also die Küstenwanderungen, das sind vielleicht fünfzehn Kilometer, es geht auf- und ab.
00:24:11: Und was man da erlebt?
00:24:14: Erstens wenn man nebeneinander geht, man redet miteinander, man beobachtet, man tauscht die Beobachterungen aus und man sieht unglaubliche Dinge!
00:24:21: Das ist für uns unvorstellbar wie diese Wege angelegt worden sind.
00:24:26: Ich habe es gerade bei der letzten Reise an Steinmetzmeister aus Österreich mit gehabt.
00:24:30: Der ist aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen, wie diese Wege angelegt worden sind und mit welcher Kunstwertigkeit alles mit der Hand gemacht zum Teil mehrere Zehnometer hohe Natursteinbauern die zum Teil seit mehreren hundert Jahren stehen und ausschauen, als wären sie gestern gebaut worden in einer Stellküste wo man sich aus der Entfernung nicht vorstellen kann dass da jetzt ein Weg durchgeht Und immer wieder mit Tiefblicken, die fantastisch sind.
00:24:57: Man sieht da immer wieder Schildkröten im Wasser.
00:24:59: Das Wasser ist völlig klar unten und man sieht, dass er wirklich riesige Meeresschildkrötte unterschwingen.
00:25:04: Es ist wirklich faszinierend!
00:25:07: Ist das dieser alte Eselpfad, den man da entlang geht?
00:25:11: Immer an der Küste entlang... Du hast es mehr jetzt kurz angesprochen.
00:25:14: Rottweigernich auf dem Cup werden auch die Gelegenheit mal ins Wasser zu gehen.
00:25:17: Geht man da abaden?
00:25:18: Ja
00:25:19: ja also die Hauptreisezeit ist natürlich im Winter halb Jahr Und da ist der Atlantik nicht für jeden angenehm zu baden.
00:25:30: Aber ich war jedes Mal baden, ja?
00:25:32: Ich bin nicht der einzige Gewissen, der der Baden gegangen ist!
00:25:34: Das glaube wir heute sehen uns eher wenn's Wasserbill kühler ist... ...das ist schon ganz angenehmer.
00:25:40: Ja das war so der Tag sieben, du hast uns ein bisschen auch erzählt warum gerade diese Wanderung so eindrucksvoll ist hier in der Küste entlang.
00:25:49: und wir haben noch einen spannenden Tag vor uns.
00:25:53: Den werden wir jetzt mal uns wieder vorlesen lassen, lehnen wir uns ein bisschen zurück und schauen mal was die Elisabeth uns hier aus dem Katalog vorliest.
00:26:15: ist eine üppige Oase.
00:26:28: Bananen, Kaffee, Jams und viele Gemüsesorten werden auf den Terrassen kultiviert.
00:26:36: Bizarre Fels-Türme flankieren an einigen Stellen die Steilwände des engen Thals das seinen Ursprung im Cova Grata hat.
00:26:48: Unsere letzte Wanderung führt uns von Tcha de Padre vergesslichen Aussichtspunkten bis in das untere Paultal.
00:27:00: Zum Abschluss darf auch der Besuch einer Grogbrennerei, ein wichtiges Exportprodukt der Inseln nicht fehlen.
00:27:09: Am Nachmittag rückfahrt nach Porto Novo und fährt über Fahrt nach Mindelo.
00:27:15: Geht Zeit ca.
00:27:25: Jetzt hast du schon gesagt, wir sind dort wo die Kappwerden auch ihrem Namen gerecht werden.
00:27:31: Sie sind grün.
00:27:33: Was verkosten wird denn da in der Brennerei?
00:27:37: Bevor wir in die Brennerei kommen machen wir jetzt erst einmal die Wanderung dorthin durch das Paultal.
00:27:43: Durch das Paultal und das ist wirklich faszinierend!
00:27:47: Das ist eine uralte Landwirtschaft, die wieder kennenlernen, Terrassen, Bau der über Jahrhunderte perfektioniert worden ist.
00:27:55: Es wird dort wirklich jeder Quadratmeter genützt, das ist wie gesagt eines der wenigen grünen Areale auf den Inseln und ist aber dort extrem furchtbar.
00:28:03: Und mit welcher Liebe dort angebaut wird, mit welchen Liebe dort Feldbau betrieben wird – das ist unglaublich!
00:28:11: Man bekommt natürlich Lust, man geht also stundenlang durch Zuckerrohrfelder durch, die aber nicht in der Ebene angelegt sind sondern auf Terrassen angelegt seien einen fantastischen Anblick bieten.
00:28:24: Aber ja, das Ende dieser Wanderung ist tatsächlich eine Grogbrennerei.
00:28:31: Grog ist also der Lokalbegriff eben für diesen Zuckerrohr-Schnapps, der dort auf sehr archaische Art und Weise gebraut wird sehr eigenen Geschmack hat.
00:28:43: Das kann man nicht sogar mit dem vergleichen, was man bei uns als Zuckerrohr-Schnapps bekommt.
00:28:47: Also es ist nicht rum ähnlich?
00:28:49: Nein
00:28:49: absolut nicht!
00:28:50: Es ist ein klarer Schnaps der erst durch längere Lagerung einen Charakter bekommt aber die trinken ihn frisch.
00:28:58: also er wird wirklich aus frischer Schnaps getrunken und ist inzwischen auch eine wesentliche Einlamsquelle dort weil Zuckerrohren ist sicher so kaum noch verkauft, aber der Zuckerrohn Schnapps ist eine Wirtschaftsquellen zwischen.
00:29:14: Und sie machen auch noch den Punch-It raus, das sind also Zuckerrohrschneppse die mit so Fruchtzieheruppen oder mit Futtermark versetzt sind.
00:29:21: Also das sind die beiden Hauptprodukte, die heute aus dem Zuckerroh gewonnen werden.
00:29:26: und diese Breinerei Besuchung am Schluss.
00:29:28: Schön da kann man sich noch ein bisschen eindecken für zu Hause dass man noch den Geschmack der Kapeerden mit nach Hause nimmt.
00:29:34: Das
00:29:35: tun auch viele!
00:29:35: Ja und sich dann nochmal Zuhause bei einem guten Stammball oder ein Glasal dran erinnert.
00:29:44: Nun, dann reisen wir wieder noch einmal zurück nach Mindelo besuchen glaube ich den Markt und dann geht es ja bald schon wieder zurück nach Hause wo auch immer man herkommt.
00:29:56: jetzt weißt du schon sieben mal auf dem Cup werden mit unterschiedlichen Reisegruppen kann man so irgendwie beschreiben mit was für einen Gefühl verlässt man denn so die Cup werden?
00:30:12: Mit Wehmut.
00:30:13: Es ist mir noch nie passiert, dass eine Reisegruppe sich nicht von den Inseln verabschiedet an den Menschen dort.
00:30:21: Die sind wirklich etwas ganz Besonderes.
00:30:23: Das ist eines der Erlebnisse, die man nicht vergisst, das ist eines von den Restaurants wo wir mehrfach eingekehrt sind schon und die wird in dort also eine typische Kappardianerin.
00:30:38: Und nach einem dritten Mal, wie wir dort waren, haben uns dann immer besser kennengelernt.
00:30:42: Wir haben miteinander geredet und die hat einen wunderschönen Namen.
00:30:47: Maria heißen sehr viele dort aber ihr Zuname war Lailani das heißt Die himmlische Blume.
00:30:54: Und die hat uns am Anschluss an eines der Essen, die wir da hatten, uns dieses Soldatlied gesungen.
00:31:03: Das war unglaublich!
00:31:04: Es war wirklich ein unglaublich schönes Erlebnis Und das ist aber symptomatisch für die Erlebnisse, die man dort hat mit den Menschen.
00:31:13: Ja, faszinierend!
00:31:16: dass sozusagen eine ganze Inselgruppe so eine Fröhlichkeit in sich trägt, das wir dann eigentlich wehmütig sind zurück ins vielleicht kalte Wien mit seinen grandtiken Kaffeehaus-Kellnern zu kommen.
00:31:28: Dass auch eine große Qualität hat muss man sagen, dass eine völlig andere Qualität
00:31:34: ist.
00:31:34: Das geht ja bei denen schon bei der Fahne los.
00:31:36: Sie haben sich aus dem Jahr twohundneinzehn und zweihund ne neue Fahnen gegeben die von den Farben hier identisch mit dem internationalen Flaggen Alphabet mit C und das steht für ja SS oder Ja.
00:31:47: Das heißt, dass man die Farben der Flagge so bewusst wählt, dass ja.
00:31:52: also diese positive Grundhaltung kommt schon in der Farbe heraus.
00:31:57: Sehr schön!
00:31:58: Wunderbar.
00:31:59: zum Abstoß vielleicht noch ein paar praktische Fragen.
00:32:02: ist es dir eine Wandereise?
00:32:05: wie anstrengend ist die Reise?
00:32:08: Ist die Reis für jeden?
00:32:09: und ist es was muss du auf jeden Fall mitnehmen außer vielleicht an der Powerbank und deinem Handy, und ein Foto-Apparat damit du alles auch festhalten kannst?
00:32:18: Naja man braucht schon eine gewisse Grundkondition.
00:32:21: Und man sollte eine gewissse Drittfestigkeit mitbringen.
00:32:23: Wie gesagt die einzige Wanderung, die technisch bislang anspruchsvoller ist, ist die auf den Fogo.
00:32:29: aber da gibt es einen Alternativprogramm und alle anderen Wanderungen sind auf Wanderwegen oder auf diesen Eselsbaden und sind also jetzt bergstägerisch keine Herausforderung.
00:32:40: Von der Kondition her sollte durchaus so fünf, sechs stündige Wanderungen machen können.
00:32:46: Ohne Probleme!
00:32:47: Wie schaut's da von der Temperatur aus?
00:32:49: Dadurch dass wir im Winter halbjahr unterwegs sind ist es eigentlich angenehm.
00:32:53: Was würdest du auf jeden Fall einpacken?
00:32:55: Gute Laune.
00:32:56: Ich
00:32:56: hab doch die gute Laune kriegst du dort.
00:32:59: Nein kann man auch das auch von zu Hause mitnehmen.
00:33:01: Nein also die normale Bergausrüstung.
00:33:03: Also feste Wanderschuhe besser hohe weil gerade diese Aschenfelder und Fogo sonst hat man die ganze Asche in den Schuhn drinnen.
00:33:11: Stöcke, wenn man es gewöhnt ist mit Stöcken zu gehen und normale Wanderausrüstung.
00:33:17: Es sind keine besonderen Anforderungen.
00:33:21: Wenn du jetzt an all die sieben Reisen zurückdenkst auf die Kappwerden, dass du uns schon einige schöne Erlebnisse erzählt gibst noch irgendetwas wo du sagst das habe ich für immer in Erinnerung?
00:33:36: Ja die Begrüßtung wenn ich Leute wieder treffe Das ist selbst für die Gäste immer wieder eine Überraschung, mit welcher Herzlichkeit man begrüßt wird.
00:33:47: Also sie laufen wirklich aus mehreren Meternentferdungen auf mich zu umarmen mich das tue ich auch.
00:33:54: Ich hab mich also nicht anpassen müssen, dass mir wieder angesteckt wird.
00:33:59: Man kann sich dieser Stimmung dieser positiven Grundhaltung nicht entziehen.
00:34:04: Ja!
00:34:04: Ich hoffe ihr habt ein bisschen von dieser Lebensfreude der Kabwerden ja auch mitnehmen können euch anstecken können.
00:34:12: Vielleicht habt ihr hier ein bisschen das Reisefieber gepackt auf die Kappwerden selber zu fahren, wir werden euch auch den Link natürlich in die Show Notes packen für die Reise auf den Kapp.
00:34:25: Wir werden euch Zusatzinformationen reinpacken.
00:34:29: Ihr findet auf Instagram und Facebook noch allmögliches Nützliches über diese Reise!
00:34:36: Und das war's auch schon wieder unsere Episode über die Cup-Werden von Feuer und Flamme, dem ganz konkreten Reisepodcast von Gleiseltouristik.
00:34:46: Und wir freuen uns lieber Hans!
00:34:48: Vielen Dank dass du heute bei uns warst und so ein bisschen diese Lebensfreude der Cupwerden mit in das Podcaststudio gebracht hast.
00:34:56: Vielen Dank!
00:34:57: Vielen dank bleibt uns gewogen hört wieder zu gute Reise und im vierzehn Tagen hören wir uns schon
00:35:19: wieder.
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